fbpx

Sedierung

Wir versuchen auf unsere Patienten besonders einzugehen.

Viele Patienten erzählen uns, dass sie jahrelang aus Angst nicht oder nicht mehr zum Zahnarzt gegangen sind. Sie schämen sich wegen ihrer Zähne und ihrer Zahnarztangst! Wir können sagen: Diese Schicksale sind häufiger als man glaubt!
Den meisten Patienten fällt der Gang zum Zahnarzt mehr oder weniger schwer!

Wir versuchen auf diese Patienten besonders einzugehen und ihnen, bevor überhaupt eine Behandlung stattfindet, durch Beratung und Aufklärung einen Teil ihrer Angst zu nehmen.

 

Was ist der Unterschied zwischen Dämmerschlaf und Vollnarkose?

Im Unterschied zur Vollnarkose ist während eines Dämmerschlafes keine künstliche Beatmung notwendig. Sie atmen aus eigenem Antrieb, befinden sich aber in einem gelösten und angstfreien Dämmerschlaf.

Sedierung

Methoden der Sedierung

Inhalativ In der Zahnmedizin wird bei Erwachsenen und Kindern am häufigsten inhalativ sediert.

 

Oral

Die orale Applikation ist eine einfache und wirtschaftlich sinnvolle Art der Medikamentenverabreichung. Attrak­tiv ist die Tatsache, dass keine Nadeln, Spritzen oder Geräte benötigt werden. Der Wirkeintritt ist jedoch schwer vorhersehbar und eine Titration, d. h. ­Anpassung der momentanen Sedierungs­tiefe an die klinischen Erfordernisse, ist nicht möglich.

 

Intravenös

Die intravenöse Sedierung ermöglicht den schnellsten Wirk- eintritt des Medi­kaments. Der wichtigste Vorteil einer intravenösen Applikation ist, dass das Medikament titriert werden kann. Dadurch wird das Risiko einer Atemdepression verringert, denn der Zahnarzt gibt nur so viel wie nötig, um die gewünschte Sedierungstiefe zu ­erreichen.10 Die intravenöse Sedierung ist populär beim erwachsenen Patienten, findet jedoch keine große Verbreitung bei Kindern.

 

Intranasal

Die intranasale Verabreichung gilt als Alternative zur i. v. Injektion, insbesondere bei pädiatrischen Patienten. Der Wirk- eintritt ist fast so schnell wie bei der i. v. Injektion. Nachteil der Methode ist ein brennendes Gefühl bei der Appli­kation, denn das am häufigsten eingesetzte Medikament Midazolam ist in einer sauren Lösung mit niedrigem pH gelöst.

 

Sublingual

Die Permeabilität der sublingualen Schleimhaut ist sehr hoch, sodass Sedativa direkt in den systemischen Kreislauf gelangen. Auf diese Weise wird der First-Pass-Effekt der Leber, bei dem die Biotransformation eines Teils des Sedativums einsetzt, umgangen. Die sublinguale Applikation findet in der Zahnmedizin weite Verbreitung, denn der Wirkeintritt ist fast so rasch wie bei der intravenösen Gabe und das häufig eingesetzte Midazolam ist relativ geschmacksneutral.

Wie funktioniert der Dämmerschlaf?

Bei einer Analgosedierung – oder auch Dämmerschlaf genannt – wird Ihnen von einem dafür speziell ausgebildeten Fachzahnarzt unter Überwachung der Herz- und Kreislauffunktionen Schmerzmittel (Analgetika) und Beruhigungs- oder Schlafmittel (Sedativa) über einen Venenzugang verabreicht.

 

Was bringt der Dämmerschlaf?

Bei einem Eingriff in Dämmerschlaf bekommen Sie starke Beruhigungsmedikamente verabreicht. Dies führt zu einem tiefen Entspannungszustand, der Sie die Behandlung als angenehm empfinden lässt. Die Medikamente wirken angstlösend und lassen Sie schlafen, d. h. Sie können sich an die Behandlung nicht mehr erinnern.
Zusätzlich verabreichen wir noch Medikamente zur Vermeidung von Schmerzen und Schwellungen nach dem Eingriff. Insgesamt wird die gesamte Abheilphase so angenehmer für den Patienten.

 

Ist eine zahnärztliche Sedierung gefährlich?

Bevor eine zahnärztliche Sedierung in Erwägung gezogen wird, wird immer die Kranken- und Zahnanamnese (Vorgeschichte) geprüft. In der Regel weiß Ihr Zahnarzt über alle relevanten Informationen Bescheid.

Patienten mit Leber-, Nieren- oder Schilddrüsenerkrankungen sind nicht immer gute Kandidaten für eine Sedierung. Schwangeren wird in der Regel ebenfalls empfohlen, auf eine zahnärztliche Sedierung zu verzichten.

Nichtsdestotrotz gelten Sedierung und Anästhesie als sehr sichere Methoden. Gefährlich sind sie also nicht. Lachgas stellt die mildeste Form der zahnärztlichen Sedierung dar. Wie bereits erwähnt wird es über eine Nasenmaske verabreicht. Die Patienten werden nicht bewusstlos und die Wirkung lässt innerhalb von Minuten nach Einatmen normaler Luft nach.

Die vorübergehenden Nebenwirkungen stärkerer Sedierungsformen klingen nach wenigen Stunden ab. Wenn Sie neben Lachgas eine Sedierung oder sogar eine Vollnarkose anwenden, sollten Sie das Autofahren und das Treffen wichtiger Entscheidungen für 24 Stunden nach der Behandlung vermeiden.